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Coronavirus in Südtirol und Europa: flexible Angebotsgestaltung

Das Coronavirus belastet Südtirols Tourismusbetriebe und Hotels in ganz Europa. Die finanziellen Einbußen sind enorm; umso wichtiger ist es, jetzt nach vorne zu schauen und flexibel zu reagieren, um trotz Corona Buchungen zu sichern. Wir arbeiten laufend an neuen Lösungen und Strategien, damit die Zimmer für die nächste Saison gefüllt sind.

Sicherheit kommunizieren

Platzieren Sie die Informationen zu Sicherheits- und Hygienemaßnahmen auf Ihrer Website ebenso wie in der Mailkorrespondenz, um Gästen mögliche Unsicherheiten zu nehmen und zur Buchung anzuregen. Der Brandnamic-Korrespondenzmanager mit MiA (Mail mit interaktiver Angebotswebseite) bietet die Möglichkeit eine eigene Hinweisseite zu gestalten. Neue Stornokonditionen, Hinweise zu Check-in und Schulung der Mitarbeiter etc. können Sie hier wirksam positionieren. Insbesondere die Vorfreudemail des Korrespondenztools eignet sich hervorragend, um vor der Anreise mit dem Gast in Kontakt zu treten, Sehnsucht zu wecken und offene Fragen bereits vorab zu beantworten.

Aufgrund nationaler bzw. regionaler Sicherheitsbestimmungen können Sie nach der Wiedereröffnung möglicherweise nicht alle Dienstleistungen in Ihrem Hotel anbieten. Auch darüber gilt es, die Gäste frühzeitig zu informieren. Nutzen Sie dazu jederzeit unsere vorgefertigten Textvorlagen, die Sie hier downloaden können.

Flexible Stornobedingungen

Mit der Aussicht auf eine kostenlose Stornierung bis kurz vor Anreise nehmen Sie Unsicherheiten und senken die Hemmschwelle Ihrer Gäste, die Buchung zu fixieren. Unser Korrespondenzmanager gibt Ihnen die Möglichkeit, die Stornobedingungen flexibel für einen gewünschten Anreisezeitpunkt anzupassen.

Was braucht der Gast?

Ungewisse Zeiten verlangen nach einem Gefühl von Sicherheit, das Sie den Gästen vermitteln. Die folgenden Tipps helfen Ihnen, zusätzlich Buchungen anzukurbeln.

  • Option der kostenfreien Umbuchung
  • Fokus auf Hochsaison vermeiden, auch die Nebensaison aktiv anbieten
  • Aktiv in Kontakt bleiben
  • Aktives Hinweisen auf die angepassten Stornobedingungen auf Webseite, in Social-Media-Kanälen, Newslettern, Printmaterialien und telefonisch
  • Bei Neubuchungen explizit auf Reiserücktrittsversicherung hinweisen
  • Stornierungen aufgrund des Einreiseverbots wieder ansprechen
  • Zielgruppenspezifische Angebote für Gäste aus demeigenen Land

Preisgestaltung

Eine Reduktion der Zimmerpreise oder das Anbieten kostenloser Zusatzleistungen sind in den seltensten Fällen das richtige Mittel, um entfallene Buchung wettzumachen, denn die wahren Buchungsbarrieren der Gäste haben mit der Preisgestaltung nichts zu tun. Vielmehr ist es eine grundsätzliche Unsicherheit (Kurzarbeit, Schutzmaßnahmen, …), die den Wunsch nach Urlaub zurückstellt. Schon geringe Preissenkungen können weitreichende Folgen haben. Da sich der Preis stärker auf das Betriebsergebnis auswirkt, als die Auslastung, wird selbst eine deutlich höhere Anzahl an Übernachtungen, als ohne Preissenkung, das Ergebnis geringer ausfallen lassen. Einmal gewährte Rabatte sind zudem schwer zurückzunehmen. Sind die Gäste erst tiefere Preise gewohnt, lassen sie sich kaum noch vom höheren überzeugen.

Warum Preissenkung nicht zu empfehlen sind, zeigt das folgende Beispiel, das die IDM gemeinsam mit der HGV-Unternehmensberatung ausgearbeitet hat:

 

Was können Sie stattdessen tun?

Neu kalkulieren

Aussagekräftiges Controlling war vielleicht bisher nicht vonnöten, doch jetzt ist es unumgänglich, um unterschiedliche Szenarien simulieren zu können – was Sie unbedingt tun sollten. Was sind die Ziele für 2020, 2021? Wie viel Umsatz ist geplant? Wie viele Übernachtungen? Aus wirtschaftlicher Sicht ist es wichtig, den Mindestumsatz für die Wiedereröffnung zu berechnen. Wie viel müssen Sie einnehmen, um die variablen und die Mitarbeiterkosten zu decken? Das ist wichtig, um zu wissen, ab wann sich der Betrieb wieder auszahlt. Der erzielbare Umsatz muss über dem Mindestumsatz liegen, um auch die Fixkosten abzudecken. Nur dann lohnt sich eine Eröffnung. Durchforsten Sie auch Ihre Fixkosten und spüren Sie unnötige Ausgaben auf. Vielleicht können Sie Manches streichen, oder günstigere Alternativen finden.

Zimmer und Angebote

Berechnen Sie den reinen Zimmerpreis neu, den Sie verlangen müssen. Alle Zusatzleistungen (Wellness, Frühstück, Abendessen …) kann der Gast gesondert dazu buchen. Prüfen Sie außerdem, welche Zimmer besonders gut oder schlecht verkauft wurden und setzen Sie darauf den Fokus in der Kalkulation. Beziehen Sie die tatsächlich erreichten Durchschnittspreise pro Person und Zimmer in Ihre Kalkulation mit ein – effektiv, nicht jene der Preisliste. Überarbeiten Sie auch die Angebotspreise. Welches Angebot wurde wie stark gebucht? Ist der Preis angemessen?

Rabatte

Nachlässe können die Buchungswahrscheinlichkeit erhöhen, sollten aber, wie Sie bereits wissen, mit Vorsicht eingesetzt werden. Stellen Sie feste Regeln für die Rezeption auf, welche Nachlässe gewährt werden dürfen und prüfen Sie Ihre Strategie. Mehr als Rabatte wirken jetzt allerdings flexible Storno- und Umbuchungsbedingungen sowie alternative Angebote (z. B. freie Auswahl zwischen Partnerbetrieben).

Menschen mit Ideen

Mit allen Mitteln, Ideen und Fachkompetenz arbeiten wir daran, Sie in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen. Zögern Sie nicht, uns nach Rat zu fragen. Unser Team an Beratern steht Ihnen jederzeit zur Verfügung.

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