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Brandnamic-Weihnachtskonzert am 20.12.2020 ab 17 Uhr

Was wir uns zur Adventszeit wünschen? Dass sich all unsere Freunde, Kunden und Kollegen ein paar wundervolle Augenblicke der Besinnlichkeit gönnen. Einschalten. Sich ausruhen. Zusammenkommen. Beieinandersein. 

Künstler: Clara Sattler, Laurin Streichquartett

Durch das Programm begleitet Sie Michael Oberhofer.

Air aus der Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur

J. S. Bach

Gefühlvoll, verträumt und weltbekannt – so lässt sich der zweite Satz aus Bachs Orchestersuite Nr. 3 in D-Dur vermutlich am besten beschreiben. Die Suite aus dem Jahr 1732, komponiert im französischen Stil, ist ebenso unterhaltend wie berührend und gibt dem Zuhörer durch ihre luftige Leichtigkeit Raum, um Gedanken schweifen und die Seele zur Ruhe kommen zu lassen.

Laudate Dominum

W. A. Mozart

Wolfgang Amadeus Mozart komponierte diese Sopranarie als fünften von sechs Sätzen für eine Vesper im Jahr 1780. Die Melodie besticht durch ihre zurückhaltende Schlichtheit und gibt so der Stimme Gelegenheit, sich zur Lobpreisung zu entfalten und emporzujubilieren.

Largo aus dem Konzert Nr. 4 „Der Winter“ (aus „Die vier Jahreszeiten")

A. Vivaldi

Die fallenden Schneeflocken und die berührende Stille einer winterlichen Schneedecke in Musik zu verpacken, ist Antonio Vivaldi, dem venezianischen Komponisten, im Konzert Nr. 4 wahrlich meisterhaft gelungen. Das „Largo“ aus dem Wintersatz vollendet die melodische Darstellung eines Jahres: nicht wehmütig, sondern sanft und voller Hoffnung auf das, was kommen wird.

Ave Maria

Wladimir Wawilov, Giulio Romolo Caccini

Dieses Ave Maria blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Der russische Komponist Wladimir Wawilow hatte das Lied 1970 komponiert und als „Anonymus“ veröffentlicht. Daraufhin wurde die Melodie dem Barockmusiker Giulio Romolo Caccini zugeschrieben und als einmalige Entdeckung gefeiert, bis sich der tatsächliche Komponist zu seinem Werk bekannte. Bis heute bewegt das Ave Maria die Zuhörer mit seiner der Liebeserklärung der Menschen an die Gottesmutter. 

Mariä Wiegenlied

Max Reger

Der Text zu diesem um 1900 entstandenen Lied stammt von Martin Boelitz, die Melodie aus der Feder von Max Reger. Es erzählt von Maria, die das Jesuskind in den Schlaf wiegt, von Rosen umgeben, von Vogelgesang begleitet, vom warmen Sommerwind umspielt. So erzeugt das Lied in der adventlichen Winterkälte seit über 100 Jahren Herzenswärme in den Zuhörer und Mitsängern.

Halleluja

W. A. Mozart

Auf seiner Italienreise im Jahr 1773 komponierte der 17-jährige Mozart das Werk „Exsultate, jubilate“, wobei das Halleluja in F-Dur den Höhepunkt bildet. Der Titel „Jauchzet und jubelt“ ist hier als Auftrag zu verstehen: sich am Leben zu freuen, dankbar zu sein und der Dankbarkeit Ausdruck zu verleihen.

Andachtsjodler

Traditionell klingt das Adventkonzert mit dem Andachtsjodler aus und bewusst nicht mit dem Lied „Stille Nacht“, auf die wir noch ein bisschen warten dürfen – wissend, dass Vorfreude die schönste Freude ist. Der Andachtsjodler wurde in Sterzing uraufgeführt und wird bis heute bei der traditionellen Christmette gesungen. Ein weihnachtlicher Gruß aus Südtirol hinaus in die Winternacht – verbunden mit Klängen, die über die Alpen reichen.

Clara Sattler

Die gebürtige Südtirolerin Clara Sattler absolvierte ihre Gesangsstudien für Lied, Oratorium und Oper in Bozen und Wien. Ebenso absolvierte sie Meisterkurse bei Maria Venuti, Ann Monoyos, Kurt Widmer und Helga  Müller Molinari. Zudem ist sie eine gefragte Stimmbildnerin. Sie übt eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland aus. Ihr Repertoire reicht von Barock bis Moderne. Sattler trat im Wiener Konzerthaus und Schloss Schönbrunn in Wien, im Stephaniensaal in Graz, in Grein a. d. Donau (Barockopern), in Polen (Carmina Burana), in Mostar und Sarajevo, im Dom von Mailand, in Salzburg, Lodi und Rom auf. 2008 führte sie eine Tournee durch Südafrika, 2014 tourte sie mit dem Männerchor Götzis in Südamerika. Als Mitglied des Südtiroler Operettenensembles sang sie die Rolle der Kurfürstin im „Vogelhändler“, der Laura im „Bettelstudent“, der Rosalinde in der „Fledermaus“, der Hanna Glawari in der „Lustigen Witwe“, der Gräfin Mariza und 2018 zum 10-jährigen Jubiläum erneut die Kurfürstin im „Vogelhändler“. Sie leitet den Männerchor „Brumm net“ in Bruneck und den Vinzentiner Mädchenchor.

Laurin Streichquartett

Das Streichquartett wurde im Jahr 1999 am Musikkonservatorium C. Monteverdi in Bozen gegründet. Langjährige Freundschaften und die große Freude an der Kammermusik verbinden die vier Musiker, die auch in verschiedenen anderen Formationen zusammen musizieren und Konzerte im In- und Ausland geben.

Verena Gamper, erste Violine

Silvia Lanz, zweite Violine

Manuel Chizzali, Viola

Nathan Chizzali, Violoncello

Brandnamic

4.8 von 5 Sterne | Google
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