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Coronavirus: Tipps für Tourismusbetriebe

So werden aus Anfragen Buchungen

Die Tourismusbranche leidet sehr unter der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus. Eine zentrale Frage, die wir uns stellen, ist, welche Auswirkungen Covid-19 auf die Konsumentscheidungen der Gäste, aber auch auf die Tourismusbetriebe selbst hat. Noch ist nicht das ganze Ausmaß der Folgen absehbar. Eins aber ist klar: es geht um Schadensbegrenzung, und dazu ist eine feinfühlige Kommunikation mit dem Gast wichtiger denn je. Was es dabei zu beachten gibt, möchten wir hier für Euch zusammenfassen.

Zeigt Präsenz.

Auch in schwierigen Zeiten gilt es, Gästen gegenüber präsent zu bleiben. Versteckt Euch nicht, sondern tretet wie gewohnt mit den Gästen in Austausch. Bleibt in den sozialen Medien aktiv, postet weiterhin kontinuierlich und haltet Eure Gäste informiert. So haltet Ihr Eure Reichweiten hoch, bleibt Euren (potenziellen) Gästen durchgehend in Erinnerung und müsst die Rückkehr zur Normalität später nicht mit zusätzlichen Werbebudgets unterstützen.

Das Gleiche gilt für Eure Google Ads. Lasst auch hier nicht nach, um bei den Suchergebnissen weiterhin die Nase vorn zu haben. Die Nutzung von Social Media und Google erfährt besonders durch die Auswirkungen des Coronavirus einen Aufschwung: Viele Menschen sind nun gezwungen, allein von zu Hause aus zu arbeiten und nutzen Suchmaschinen und soziale Kanäle, um über die Situation informiert und miteinander in Kontakt zu bleiben.

Bei kritischen Fragen und Aussagen von Gästen ist es unabdingbar, Mitgefühl zu zeigen. Vermeidet übertriebenen Optimismus, bleibt realistisch und achtet auf eine feinfühlige Wortwahl. Behaltet einen kühlen Kopf, auch, wenn es in Diskussionen heiß hergeht oder Ihr angegriffen werdet.

Begrenzt negative Auswirkungen.

Natürlich sind Eure Gäste verunsichert und werden nur sehr zögerlich Buchungsanfragen stellen. Diese Anfragen solltet Ihr aber so gut es geht in Reservierungen umwandeln.

Passt zum Beispiel Eure Storno-Bedingungen an. Die Aussicht auf eine kostenlose Stornierung bis kurz vor Anreise senkt die Hemmschwelle Eurer Gäste, den Wunschurlaub „auf gut Glück“ trotz Unsicherheit zu buchen. Bietet bei Buchungen die Option der kostenfreien Umbuchung, sollte die Lage weiterhin unklar sein. Dadurch gebt Ihr den Gästen das gute Gefühl, dass ihr Geld bei einer Buchung nicht verloren geht.

Außerdem sollte bei Neubuchungen Expilizit auf Reiserücktrittsversicherung hingewiesen werden.

Empfehlt eine weitgefasste Reisezeit, die für Eure Zielgruppe passend ist. Viele Gastgeber konzentrieren sich auf die Hochsaison im Sommer. Denkt aber auch daran, den Herbst kräftig zu bewerben, um die Verluste der jetzigen Saison auszugleichen. Über cleveres Retargeting bleibt Ihr Euren potenziellen Gästen auch über einen längeren Zeitraum in Erinnerung.

Denkt an später.

Bereitet Euch gut auf die Zeit nach dem Ausnahmezustand vor und schmiedet jetzt schon Pläne, wie Ihr den regulären Betrieb wieder aufnehmen möchtet. Das ist wichtig, um Eure Position auf dem Markt zu verteidigen und nicht in der Masse unterzugehen.

Stellt Euch dazu folgende Fragen: Wie haben sich meine Zielgruppen und Gästesegmente sowie deren Bezug zu meinem Betrieb verändert? Benutze ich in der Kommunikation einen angemessenen Tonfall, um die feierliche Rückkehr zur Normalität darzustellen? Nutze ich die Begeisterung der Gäste, wieder zu einem Normalzustand zurückgekehrt zu sein, und greife ich Ihren wiedergefundenen Reisedrang auf?

Wir sind uns sicher, dass eine geglückte, empathische Kommunikation der Schlüssel ist, um nach der überwundenen Herausforderung erfolgreich zu wirtschaften. Lasst uns nicht den wertvollen Kontakt mit unseren Gästen verlieren. Solltet Ihr dabei Unterstützung brauchen, stehen wir Euch jederzeit gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Brandnamic

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