Wie Meta Google überholt –
Chancen, die Hotels jetzt nutzen müssen
Die Pre-Stay-Phase der Guest Journey verändert sich gerade grundlegend: Wer heute nur auf Google setzt, verpasst es, erste Inspiration für Gäste zu sein. Meta-Plattformen wie Instagram, Facebook und WhatsApp erzeugen Nachfrage, noch bevor der Gast überhaupt sucht. Hoteliers, die diese Entwicklung nutzen, sichern sich Aufmerksamkeit, Buchungen und Umsatz.

Gäste, gerade jene der Generation Z, planen ihren Urlaub nicht mehr nur über die klassische Google-Suche. Immer häufiger entdecken sie Hotels auf Meta-Plattformen: Reels auf Instagram, Stories, Creator-Content oder Empfehlungen in WhatsApp-Gruppen. Gerade in Südtirol, wo familiengeführte Hotels auf emotionale Erlebnisse setzen, spielt diese Art der Inspiration eine zentrale Rolle.
Während Google vor allem bestehende Anfragen bedient, erzeugt Meta neue Nachfragen. Wer nur auf Suchanzeigen setzt, reagiert, statt aktiv zu agieren – und riskiert, den ersten Impuls an die Konkurrenz zu verlieren.
Vom Reel zum Reisewunsch
Gäste googeln nicht mehr „Wellnesshotel Dolomiten“ – stattdessen sehen sie ein emotionales Reel auf Instagram, inspiriert von User generated content oder einem Influencer. Daraus entsteht der Wunsch nach einem Aufenthalt in genau jenem Hotel, und die Reise dorthin beginnt bereits in der Pre-Stay-Phase – lange, bevor eine klassische Suchanfrage erfolgt. Für Hoteliers heißt das: Sichtbarkeit auf Meta ist nicht optional. Wer hier präsent ist, schafft Nachfrage, bevor Gäste aktiv suchen. Wer abwesend ist, verliert hingegen Aufmerksamkeit, Empfehlungen und Umsatz.
Warum Meta für den Erfolg von Hotels entscheidend ist
Die Hospitalitybranche verkauft kein funktionales Produkt, sondern Erlebnisse und Emotionen. Meta-Plattformen sind ideal, um genau diese Geschichten zu erzählen, Experience nachvollziehbar zu machen: visuell, emotional und authentisch. „Social Proof“ durch Bewertungen, Likes und Kommentare erhöht zusätzlich die Buchungsbereitschaft der potenziellen Gäste. Hinzu kommt, dass ist die jüngere Generation, die sogenannte Gen Z, zunehmend auf Meta unterwegs ist – sie prüft Hotels vor der Buchung auf Instagram & Co. Unternehmen, die diese Zielgruppe erreichen wollen, müssen dort Kampagnen fahren, Content bereitstellen und Interaktion fördern.
Aktuelle Zahlen belegen den Trend: Meta überholt Google als Marktführer im digitalen Werbemarkt. Wer Meta geschickt einsetzt, gewinnt die ersten Impulse und Buchungen, bevor der Gast überhaupt nach Angeboten sucht (onlinemarketing.de, marketing-boerse.de, cominmag.ch).
Google bleibt relevant – aber anders relevant
Trotz des Meta-Trends sollten Hoteliers Google nicht komplett zurückfahren. Die Suchmaschine deckt eine auch weiterhin bestehende Nachfrage ab – vor allem kurzfristige Buchungen oder konkrete Anfragen. Die optimale Strategie besteht darin, Meta als Nachfragemotor zu nutzen und Google als Absicherung für die bestehenden Suchanfragen. So kombiniert man neue Impulse mit gesicherter Reichweite.
Die Pre-Stay-Phase der Guest Journey verlagert sich zunehmend auf Meta. Hoteliers, die emotionale Erlebnisse gezielt über Instagram, Facebook & Co. inszenieren, sichern Aufmerksamkeit, Buchungen und Empfehlungen. Google bleibt relevant, doch wer die ersten Impulse auf Meta verpasst, verschenkt Umsatz.
Für euch heißt das: Content kreieren, Social Proof nutzen, Kampagnen erstellen – und die Guest Journey schon vor der Suche strategisch gestalten.
Neue Regeln für die Hospitalitybranche: Mit Meta Gäste proaktiv abholen statt lediglich die Nachfrage zu bedienen
