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Investieren ist, Zukunft mitzugestalten

Unvorhergesehene Ereignisse machen gemeinhin vorsichtig. Im Risiko sehen wir oft eher die Gefahr des Scheiterns als den möglichen Erfolg – aber ist diese Sorge wirklich berechtigt? Was verleitet Individuen wie auch Unternehmen dazu, sich diesem Denken zu widersetzen und in Krisenzeiten auf volles Risiko zu gehen?

  

Wenige Fahrtminuten oberhalb von Brixen liegt der Brandnamic Campus, Hauptsitz der erfolgreichen Full-Service Marketingagentur Brandnamic GmbH. Man könnte den elegant-funktionalen, sich nahezu organisch in die Landschaft einfügenden Bau des bedeutenden Südtiroler Architekten Othmar Barth nüchtern als Arbeitsplatz für die rund 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bezeichnen; hat man ihn allerdings erst einmal betreten, ist man versucht, den drei Geschäftsführern Hannes Gasser, Michael Oberhofer und Matthias Prader zuzustimmen, die ihn als Denkwerkstatt verstanden wissen wollen.

 

Ein Umbau für die Zukunft. Ein Büro als Kreativitätszentrale, ist das ein zu großspuriger Gedanke? Erst im Juni ist man mit dem zweiten, umfassenden Umbau fertiggeworden; die zwei ursprünglichen Stockwerke wurden um ein drittes ergänzt, zahlreiche Räume kamen hinzu. Mehr als um die Erweiterung der Bausubstanz ging es den Verantwortlichen aber darum, Inhalte zu verwirklichen, einen modernen Arbeitsplatz zu schaffen, der eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglichen soll: War Brandnamic zuvor mit Angeboten wie Betriebsrestaurant, Gym, Bibliothek, Entspannungsmöglichkeiten und familienfreundlichen Maßnahmen bereits Audit-familieundberuf-zertifiziert, kommt nun viel Extraraum dazu – so etwa ein Auditorium und die Brandnamic Academy zur Wissensvermittlung, Wohnungen für Teammitglieder sowie Kundinnen und Kunden, ein Friseurstudio, Meeting Points, Open Spaces und vieles mehr. Entstanden ist ein lichtes, großräumiges Milieu, das inspirieren, Zugehörigkeit erzeugen, professionelle und persönliche Weiterentwicklung fördern und natürlich hochqualifizierte Menschen anziehen und an das Unternehmen binden will.

 

Risiko und strategisches Vorausdenken. Ist eine solche Großinvestition mitten in der Pandemie, einem weltverändernden Ereignis, dessen Folgen noch nicht absehbar sind, also kluges strategisches Vorausdenken oder doch fahrlässig? Michael Oberhofer spricht sich klar für Ersteres aus. „Natürlich haben wir uns diese Entscheidung nicht leichtgemacht“, so der Jungunternehmer. „Wir tragen schließlich die Verantwortung für viele Menschen. Investieren bedeutet aber, in eine Vorleistung zu gehen, um in der Folge für alle einen – nicht nur finanziellen – Gewinn zu erzielen. Investieren heißt nicht, sich blind ins Risiko zu stürzen und darauf zu hoffen, dass es schon irgendwie gutgehen wird. Wer sich – besonders in Krisenzeiten –zur Investition durchringt, vertraut auf seinen Instinkt, dass sich die Zukunft in eine bestimmte Richtung entwickeln wird; vor allem aber will er Zukunft und Gesellschaft aktiv mitgestalten, damit sie möglichst einmal so werden, wie man sie sich wünscht.“

 

Ein nachhaltiger Arbeitsplatz. Geht es neben betriebswirtschaftlichen Aspekten also auch um den eigenen Beitrag zu einer besseren und nachhaltigeren Zukunft? Oberhofer bejaht dies, präzisiert aber, dass Nachhaltigkeit nicht nur einen sorgfältigen Umgang mit den Ressourcen bedeutet, sondern auf alles bezogen werden kann, was langfristig nachwirkt und einen positiven Einfluss ausübt.
Seine Generation verbringt viel Zeit am Arbeitsplatz. Sie leistet viel, bringt sich mit Eigenverantwortung und -initiative ein, denkt unternehmerisch und kreativ und weiß, was sie wert ist. Dieser Leistung muss durch Gegenleistung Tribut gezollt werden. Eine Generation, der – echte – Erlebnisse das Wichtigste sind, will sich mit ihrem Job identifizieren können und stellt folgerichtig hohe Ansprüche an einen Arbeitsplatz. Das wird deutlich, wenn man durch den Brandnamic Campus geht. Hochmodern und ausgestattet mit allem, was erforderlich ist, um bestmögliche Arbeitsbedingungen zu schaffen, lassen die gutdurchdachten Details auch das weniger Greifbare erkennen, das, was man die Seele eines Orts nennen könnte. Ein Arbeitsplatz ist lange nicht mehr nur ein Ort, an den man sich begibt, um seine tägliche Arbeit abzuwickeln, er muss heute auch Inspirations- und Kraftquelle sein. Der Gedanke dahinter ist so simpel wie effizient: Wir sind so gut wie das, was uns umgibt.

 

Markenstrategie. Fraglos spielt bei einer Investition dieser Art und Größe die Markenstrategie ebenfalls eine Rolle. Ein Firmengebäude, das zugleich eindrucksvoll und zweckerfüllend ist, trägt Vertrauenswürdigkeit und Kompetenz symbolisch nach außen. „Eine gute Markenführung visualisiert die Einzigartigkeit eines Unternehmens“, bekräftigt Oberhofer. „Der Brandnamic Campus ist für uns als Agentur für Hotel- und Destinationsmarketing nicht zuletzt deshalb so wichtig, weil wir durch ihn unseren Kunden vorleben, wie sehr sich Identität auch in der Architektur ausdrückt. Er ist nicht mehr und nicht weniger als ein Statement. Wir wollen durch ihn agieren, und nicht nur reagieren. Dabei ist ein solches Projekt nie nur rationale Planung; man verschreibt sich ihm mit seiner ganzen Leidenschaft, schließlich setzt man dadurch seine Vision in die Tat um. Und klar, es erfordert Mut. Und viel Zuversicht. Wir haben zum Glück beides.“

Brandnamic Campus

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Innenhof

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Mittagessen im Agenturrestaurant

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Fitnessstudio

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Meetingräume

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Meetingräume

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Und vieles mehr

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Brandnamic

4.8 von 5 Sterne | Google
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